Über uns

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Wer steckt hinter dem Radentscheid Bayreuth?

Wir, der Radentscheid Bayreuth, sind ein Bündnis von engagierten Bürger*innen, die die Situation für Radfahrende und Fußgänger*innen in Bayreuth verbessern wollen. Viele von uns schätzen das Fahrrad als praktisches Verkehrsmittel für die Stadt und möchten aufgrund unserer eigenen täglichen Erfahrungen auf den Radwegen und Straßen aktiv zur Verbesserung der Rad- und Fußgängerinfrastruktur beitragen. Uns alle eint der Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit durch eine angepasst bauliche Infrastruktur und mehr Sensibilisierung für den nicht-motorisierten Verkehr - der Wunsch nach einem sicheren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen jeder Altersgruppe! Mit Hilfe eines Bürgerbegehrens wollen wir unsere Forderungen an die Stadtverwaltung herantragen und sie zum Handeln bringen.

Unsere Vertreter*innen

Aus unserer Mitte haben wir Vertreter*innen des Bürgerbegehrens gewählt. Das lässt uns die Möglichkeit offen, Teile der Forderungen noch einmal ändern zu können, sollten die ursprünglichen Forderungstexte nicht zulässig sein.

Daniel Brunnabend

Ich setze mich beim Radentscheid für ein fahrradfreundliches Bayreuth ein, damit alle Menschen sich auf dem Fahrrad sicher fühlen können. Dafür braucht es eine vom Kfz-Verkehr getrennte Infrastruktur. Damit Kinder selbstständig mit dem Fahrrad zur Schule fahren können und ältere Mitbürger*innen sich trauen, tägliche Besorgungen mit dem Rad zu erledigen. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, aber in unserer autogerechten Stadt oft noch Utopie.

Roland Sack (63), Bayreuther

Ich engagiere mich beim Radentscheid, weil ich seit 60 Jahren in meiner Heimatstadt Fahrrad fahre und es noch sehr viele Verbesserungen geben muss, bis alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichberechtigte Partner sind. Aktuell ist die Planung immer noch zu stark auf den motorisierten Verkehr abgestimmt. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen müssen sich ihre Lücken im Verkehr suchen, oft auch in Bereichen, die eigentlich für sie reserviert sind.

Saskia Seibert (26), Studentin

Als gebürtiger Bremerin fällt es mir immer auf, wie verhältnismäßig wenig in Bayreuth Fahrrad gefahren wird, obwohl es sich bei der Stadtgröße eigentlich anbieten würde. Allerdings irre ich selber zu häufig im Strafraum herum, wenn Radwege abrupt enden oder seltsam weitergeführt werden. Auch zu Fuß hatte ich bereits drei Beinaheunfälle, die allesamt durch sichere Kreuzungen hätten vermieden werden können.

Ich sehe hier in Bayreuth viel Potential für eine Verkehrspolitik, die allen Verkehrsteilnehmer*innen gerecht wird und denke, dass jetzt auch jetzt der Zeitpunkt ist, diese anzupacken da Gelder im Rahmen des Klimapakets frei werden.

Anna, Studentin

Als Studentin fahre ich gerne und viel Fahrrad. Leider habe ich als Fahrradfahrerin oft das Gefühl, auf der Straße unerwünscht zu sein. Dort bin ich aus Sicht der AutofahrerInnen zu langsam. Auf Rad-und Fußwegen bin ich aus Sicht der FußgängerInnen zu schnell. Als Fahrrad ist man nirgends so wirklich akzeptiert. Ich setze mich für eigene Radwege ein - dann kommen wir uns nicht in die Quere!

Michael Guthe (43), Prof. für Informatik

Ich engagiere mich beim Radentscheid, weil ich will, dass auch meine Tochter sicher mit dem Rad zur Schule und in die Stadt fahren kann. Dazu brauchen wir baulich von den Straßen getrennte Radwege, sowie sichere Querungen und Kreuzungen.

Matthias, Student

Als langjähriger Radfahrer hatte ich die Nase voll, mich über gefährliche oder unverständliche Wegführung für Radfahrende zu ärgern und wollte endlich etwas in Bayreuth zum positiven verändern. Deswegen engagiere ich mich beim Radentscheid.